Reiner aus Bad Langensalza (D) mit seinem DUERKOPP Fahrrad – ein seltenes Tourenrad mit Kardanantrieb gebaut 1924 in Bielefeld.

Reiner aus Bad Langensalza mit Duerkopp Fahrrad mit Kardan Antrieb Baujahr 1924

Duerkopp Fahrrad

Die Duerkopp AG war ein deutscher Hersteller von Nähmaschinen, Fahrrädern, Motorrädern, Automobilen, Förderanlagen und Kugellagern mit Hauptsitz in Bielefeld. Benannt ist sie nach dem Unternehmensgründer Nikolaus Dürkopp.
Nach dem Ausscheiden von Schmidt 1876 wurde die Firma in Duerkopp & Co. geändert. In den 1880er Jahren kriselte es und Nikolaus Duerkopp suchte nach neuen Absatzmärkten. So begann 1885 Duerkopp als erstes deutsches Unternehmen mit der Serienproduktion von Fahrrädern. Dem folgen bald Koch & Co und andere; in Bielefeld entwickelte sich ein neuer erfolgreicher Wirtschaftszweig. Das Unternehmen Koch & Co dagegen firmierte ab 1920 unter Kochs Adler Nähmaschinenwerke AG, stellte die hauseigene Fahrradproduktion ein und konzentrierte sich auf die Produktion von Nähmaschinen.
Im Jahr 1930 beteiligte sich der Duerkopp-Radrennstall erstmals an den Rennen des Industrierings für Berufsstraßenradrenn-Sport (Ibus), dem fünf der größten Fahrradfabriken angeschlossen waren: Brennabor, Diamant, Opel, Duerkopp und Mifa. Die Erfolgsliste von Duerkopp hierbei war beispiellos und so kam es, dass ein deutsches Serienrad die erste Deutschland-Rundfahrt nach mehreren Etappensiegen auch insgesamt gewann, nämlich das Duerkopp-Modell “Diana 215″. Für den Duerkopp-Stall gingen unter anderem an den Start: Unger, Arndt, Nitzschke, Renold, Günther, Hertwig, Geyer, Bulla, Gottwald, Sieronski, Klass, Buse, Korge, M. Kohl und der Manager Dobbrack. Die Erfolgsserie des Duerkopp-Rennstalls führte zu dem Werbeslogan „Wer Duerkopp nimmt, der siegt bestimmt.“ Fahrräder unter dem Namen Duerkopp wurden bis 2006 von der sächsischen Biria AG hergestellt und vertrieben. (quelle_wikipedia)