Joanna aus Warschau mit ihrem DÜRKOPP Fahrrad – einem Damen Tourenrad Modell von aus dem Jahre 1956.

Joanna aus Warschau Polen mit ihrem Dürkopp Fahrrad Baujahr 1956

Dürkopp Fahrrad

Die Dürkopp AG war ein deutscher Hersteller von Nähmaschinen, Fahrrädern, Motorrädern, Automobilen, Förderanlagen und Kugellagern mit Hauptsitz in Bielefeld. Benannt ist sie nach dem Unternehmensgründer Nikolaus Dürkopp.
Nach dem Ausscheiden von Schmidt 1876 wurde die Firma in Dürkopp & Co. geändert. In den 1880er Jahren kriselte es und Nikolaus Dürkopp suchte nach neuen Absatzmärkten. So begann 1885 Dürkopp als erstes deutsches Unternehmen mit der Serienproduktion von Fahrrädern. Dem folgen bald Koch & Co und andere; in Bielefeld entwickelte sich ein neuer erfolgreicher Wirtschaftszweig. Das Unternehmen Koch & Co dagegen firmierte ab 1920 unter Kochs Adler Nähmaschinenwerke AG, stellte die hauseigene Fahrradproduktion ein und konzentrierte sich auf die Produktion von Nähmaschinen.
Im Jahr 1930 beteiligte sich der Dürkopp-Radrennstall erstmals an den Rennen des Industrierings für Berufsstraßenradrenn-Sport (Ibus), dem fünf der größten Fahrradfabriken angeschlossen waren: Brennabor, Diamant, Opel, Dürkopp und Mifa. Die Erfolgsliste von Dürkopp hierbei war beispiellos und so kam es, dass ein deutsches Serienrad die erste Deutschland-Rundfahrt nach mehreren Etappensiegen auch insgesamt gewann, nämlich das Dürkopp-Modell “Diana 215″. Für den Dürkopp-Stall gingen unter anderem an den Start: Unger, Arndt, Nitzschke, Renold, Günther, Hertwig, Geyer, Bulla, Gottwald, Sieronski, Klass, Buse, Korge, M. Kohl und der Manager Dobbrack. Die Erfolgsserie des Dürkopp-Rennstalls führte zu dem Werbeslogan „Wer Dürkopp nimmt, der siegt bestimmt.“ Fahrräder unter dem Namen Dürkopp wurden bis 2006 von der sächsischen Biria AG hergestellt und vertrieben. (quelle_wikipedia)