Der Hendrik aus Weimar (D) mit seinem DIAMANT Rennrad, welches 1980 in den Karl-Marx-Stadt gebaut wurde.Hendrik aus Weimar mit Diamant Rennrad Baujahr 1980

DIAMANT Rennrad

Die Diamant Fahrradwerke GmbH besteht unter unterschiedlichen Namen seit 1885 und produzierte in ihrer Geschichte hauptsächlich Fahrräder, aber auch Wirkmaschinen-Zubehör, Schreibfedern, Flachstrickmaschinen und Leichtkrafträder.
Das Unternehmen wurde 1885 von Friedrich Wilhelm Nevoigt (1859–1937) und seinem Bruder Wilhelm Friedrich Nevoigt (1857–1909) in Reichenbrand bei Chemnitz als Gebrüder Nevoigt Reichenbrand/Chemnitz in das Handelsregister eingetragen. Gegen Ende desselben Jahres begannen sie neben der Fabrikation ihrer anderen Produkte bereits testweise mit einer Einzelproduktion von Fahrrädern.
Das erste Diamant Fahrrad aus Serienproduktion wurde 1895 produziert. Zu Beginn war dies einer von mehreren Betriebsteilen des Unternehmens. Das Unternehmen wuchs stark und wurde 1907 zur Aktiengesellschaft Gebrüder Nevoigt AG Reichenbrand/Chemnitz. Bereits 1912 war die Fahrradproduktion ein so wichtiger Bestandteil des Unternehmens, dass es umfirmierte und nun Diamant Werke Gebrüder Nevoigt AG hieß. Maßstäbe setzte Diamant bereits 1926 durch die Entwicklung eines Fahrrades, das komplett aus Leichtmetall gefertigt war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen verstaatlicht und am 2. Mai 1952 wurde offiziell der Volkseigene Betrieb VEB Fahrradwerke Elite Diamant gegründet. In der DDR fuhren alle Radrennfahrer Diamant fahrräder. So wurden die Straßen-Weltmeisterschaften 1959 (von „Täve“ Schur) und 1960 (von Bernhard Eckstein) von DDR-Radrennsportlern auf Diamant Fahrrad gewonnen. (Quelle: wikipedia)