Daniel aus Jena mit seinem BRANDENBURG Fahrrad – einem Herren Tourenrad aus dem Jahre 1956.

Daniel aus Jena mit seinem Brandenburg Fahrrad Baujahr 1956

BRANDENBURG Fahrrad

Die Hersttellung vom Brandenburg Fahrrad geht auf ein altes Fahrradwerk Crinitz in der Niederlausitz zurück. Im Jahr 1910/1911 begann Otto Herkner sen., Bruder eines Dachziegelfabrikanten, mit der Produktion von Fahrrädern der Marke Herkona. 1928 ging die Firma in Konkurs, Eigentümer waren zu dieser Zeit die Brüder Bernhard und Albert Herkner. 1929 wurde wurde die Firma wiedereröffnet, Eigentümer waren nun Johanna und Herta Herkner. Um 1933 war die Firma weitestgegend bedeutungslos, nur wenige Arbeiter wurden beschäftigt. Dennoch wurde 1932 eine gefederte Fahrradgabel in Deutschland und Tschechien Patent angemeldet und in der Folge ein vollgefedertes Fahrrad angeboten.
Neben der Marke Herkona wurde etwa Mitte der 30er Jahre auch die Marke Grangsport produziert. Es dürfte sich, wie es bei vielen anderen Fahrradherstellern üblich war, um eine im Niedrigpreissktor angesiedelte Tochter-Marke gehandelt haben. Im Laufe der 30er Jahre wuchs die Firma wieder. Bereits vor dem 2. Weltkrieg wurde die Fahrradproduktion jedoch eingestellt.
Um 1948 wurde der Betrieb enteignet und in den VEB Fahrradwerk Crinitz N/L umgewandelt. Von etwa 1948 bis 1950 wurden Fahrräder unter dem Markennamen Fortuna produziert. 1950 begann man mit der Produktion von Fahrrädern der Marke Brandenburg. (quelle_ddr_fahrradwiki)

Wer mehr über das Brandenburg Fahrrad und viele andere Marken aus der DDR Produktion nachlesen möchte, dem ist das DDR-Fahrrad-Wiki empfohlen!