Andrè aus Jena mit seinem MIFA Fahrrad – ein Herren Tourenrad Modell 101 – wurde in Sangerhausen 1961 gebaut.

Andre aus Jena mit seinem MIFA Fahrrad Modell 101 Baujahr 1961

MIFA Fahrrad

MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG ist ein deutscher Fahrradhersteller in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt), der aus dem VEB MIFA Fahrradwerke Sangerhausen hervorgagangen ist. Die ursprüngliche Fahrradfabrik wurde 1907 von Emil Schütze und Emil Hesse gegründet. 1939 wurde die Fahrradproduktion eingestellt und auf Kriegswirtschaft umgestellt. 1946 erfolgte die Übernahme des Betriebes in eine staatliche sowjetische Aktiengesellschaft. 1950 wurde die MIFA in der DDR verstaatlicht und in einen Volkseigenen Betrieb umgewandelt. 1967 wurde auch die Produktion von Klapprädern aufgenommen. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung erfolgte 1990 die Übernahme des Betriebes durch die Treuhandanstalt. 1996 erwarben Peter Wicht und Michael Lehmann die Mehrheit an der Auffanggesellschaft der MIFA und konzentrierten sich ab 1999 auf den Vertrieb für Handelsketten und Versandhäuser.
MIFA-Produkte werden unter den Markennamen MIFA, Germatec sowie McKenzie vertrieben. Die Vorfertigung der meisten Räder erfolgt fast vollständig in Taiwan, lediglich deren Endmontage wird in Sangerhausen durchgeführt. Die Produkte der MIFA sind im unteren Preissegment angesiedelt, häufig werden die Räder in Bau- und Discountmärkten verkauft.
Seit Mai 2004 ist werden die Aktien der MIFA an der Börse gehandelt. Das Unternehmen produzierte im Jahr 2004 737.000 Fahrräder und machte einen Umsatz von 82,91 Millionen Euro. Es beschäftigte 482 Mitarbeiter.(quelle_zum_teil_wikipedia)